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Die Traditionelle
Chinesische Medizin ist eine mehrere Tausend Jahre alte Heilkunst,
die auf der Beobachtung der natürlichen Ordnung und ihrer
zyklischen Veränderung aufbaut.
In dem
besonderen Menschenverständnis der Chinesischen Medizin
sind Körperliches und Psychisches zur Einheit verschmolzen
und das eine bildet den Schlüssel zum anderen. Dieses
Denken in Polaritäten und dass die Spannung zwischen
zwei Polen (Yin und Yang) die Dynamik und damit erst die Möglichkeit
von Leben überhaupt ist, bildet die Grundauffassung der
Chinesischen Medizin.
Yin und Yang sind die Dualität von zwei sich ergänzenden
und bedingenden
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Gegensätzen.
Wie zum Beispiel die Existenz der Nacht (Yin) erst die
Wirklichkeit des Tages (Yang) bedingt, so bedingt der
Tag die Nacht. Nacht und Tag verändern sich stetig
und das eine verwandelt sich immerfort in das andere.
Im Makrokosmos ist die Erde Yin und der Himmel ist Yang
und dazwischen, beides verbindend, ist die universelle
Lebensenergie, das Qi; auch der Mensch steht zwischen
Erde und Himmel und ist ein Mikrokosmos mit Yin (Substanz)
und
Yang (Funktion) und die Harmonie von Yin und Yang ist
ein Ausdruck von Wohlbefinden und Gesundheit. Ein Ungleichgewicht
hingegen manifestiert sich in Schmerzen, Unwohlsein und
Krankheiten.
Der Ausgleich von Yin und Yang für die |
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