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Unsere
ersten Nahrungsmittel waren Pflanzen. Und Heilpflanzen markieren
bis heute den Übergangsbereich zwischen Lebens- und Heilmitteln.
In vielen Küchen stehen verschiedenste Kräutertees
in den Regalen und werden alltäglich getrunken. Viele
dieser Tee- und Küchenkräuter sind Heilpflanzen
mit spezifischen Wirkungen bei unterschiedlichen Leiden. Wer
aber weiss, dass zum Beispiel unser oft konsumierter Pfefferminztee
ein stark gallenflussförderndes Mittel und deshalb nicht
unbedingt und eher massvoll als Genusstee geeignet ist.
Es ist
ein Irrtum, Heilpflanzen als Blümchentherapie
zu bezeichnen.
Einige
unserer stärksten und häufigst
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gebrauchten Medikamente überhaupt sind aus pflanzlichen
Wirkstoffen hergestellt. Pflanzen
bieten durch ihren Übergangscharakter vom Nahrungs- zum
Heilmittel den Vorteil, dass der menschliche Organismus über
die notwendigen Abbaumechanismen verfügt, und damit sind
Heilpflanzen im Vergleich zu chemischen Medikamenten oftmals
besser verträglich.
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