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In nahezu
allen Kulturen dieser Welt gab beziehungsweise gibt es die
Vorstellung von der Heilkraft der Natur als Grundprinzip des
Lebendigen.
Die europäische Medizin begründete sich bis in die
Neuzeit hinein auf die Grundannahme, dass Körper und
Geist eines Menschen natürlicherweise zur Harmonie streben
und dass man bei einer Störung dieser Selbstregulationsfähigkeit
in Form von Krankheit durch die Ausleitung giftiger
Körpersäfte nachhelfen müsse.
Auch in
der modernen Heilpraktik geht man mehr und mehr wieder von
dieser Arbeitshypothese des Körpers als
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| kybernetischem
Ganzen aus, das mit therapeutischen Reizen gezielt angesprochen
werden kann. Und ein Hauptansatzpunkt ist es auch heute
wiederum, den Stoffwechsel von belastenden Stoffen zu
entlasten, seien sie durch zum Beispiel ungesunde Ernährungsgewohnheiten
oder Umweltgifte direkt von aussen zugeführt oder
im Stoffwechsel entstanden als Reaktion auf beispielsweise
zu viel Hektik und Stress und zu wenig Schlaf.
Ein
berühmter Arzt der Antike unterschied in seinen
Schriften ganz offen zwischen Sklavenärzten,
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